BlogGalleryAbout meContact

Social Butterflies Teil 1

Tach die Damen und Herren,

Nachdem ich jetzt doch länger nichts mehr hab hören lassen, geb ich euch wieder einmal ein Update vom Inselstaat. (2ter Teil siehe Post unten)

Ich muss zugeben, ich tu mich gerade ein wenig schwer damit, die Tatsache zu verbergen, dass ich hier ein bisschen mehr feiere als vergleichsweise in der Schweiz. Das Leben lässt sich aber halt einfach auch geniessen. Zuerst aber ein paar Sätze zum ernsten Teil. Im Rahmen meines Jobs hatte ich in den vergangenen zwei Wochen die ersten Events zu überstehen. Wie ihr vermutlich wisst, liegt meine Hauptaufgabe im Bereich des Event Managements, d.h. ich bin dafür verantwortlich, dass die Gesamtkoordination reibungslos verläuft und auch kleine Details wie bspw. der Flug eines Speakers in Ordnung sein müssen. Es ist jedoch noch nicht so, dass wir mit studentischem Um-die-Ecke-denken eine Krise um Fünf vor Zwölf zu bewältigen haben(!), bei uns darf der Blumentopf auch 10cm links stehen. Ich muss hierbei anmerken, dass die Firma für welche ich arbeite sehr klein ist. Als Teil der Schweizer Botschaft haben wir zwar starke Unterstützung, doch zugleich bin ich erstaunt, wieviel sich aus einem so kleinen Team herauskitzeln lässt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt meines Jobs ist es, dass ich eine Vielzahl interessanter Leute treffen kann und ich mir doch oft wieder denke, dass die Welt sehr klein geworden ist. Auch in Singapur kann man sich über die Vorzüge von Aromat unterhalten - mit Leuten die man zuvor nie gesehen hat. Einer dieser Kontakte ist Louis Palmer. Louis reist gerade um die Welt in einem Solarmobil und versucht damit Leute in allen Ländern auch die Problematik des Klimawandels aufmerksam zu machen. Ich bin zwar nicht überaus naturbewusst, doch ich halte sein Projekt grundsätzlich für eine sehr gute Sache. Ebenso bewundere ich den Eifer und die Ausdauer mit welchen er für seine Ideen einsteht. Louis hat in der Vergangenheit bereits Südamerika in einem Ultraleichtflugzeug überflogen und mehrere Trips nach Afghanistan organisiert und geleitet (vor und nach dem Krieg). Entsprechend war es spannend mit ihm zu diskutieren und ich empfehle euch einen Besuch seiner Homepage www.solartaxi.com oder aber auch www.louispalmer.ch. Letztere zeigt unter anderem wunderbare Bilder der erwähnten Reisen.

Ein weiterer Event mit swissnex Präsenz war ein Workshop zu Innovation im Bereich des Essens. Zum Einen gab es interessante Reden diverser Speaker ua. von Nestle und Firmenich über die persönliche Wahrnehmung und andere Aspekte des Essens. Zum Anderen - dieser Teil hat mir insbesondere gut gefallen - gab es am Mittag ein Buffet aus Schweizer und Asiatischen Köstlichkeiten. Noch nie zuvor habe ich auf einem Teller Raclett und Curry gehabt. Aber man solle niemals nie sagen. Mich hats jedenfalls gefreut, wieder einmal etwas mit Messer und Gabel zu verzehren und ein anständiges Risotto geniessen zu können.

Soviel zum ernsten Teil. Ihr werdet merken, wie ich in diesem Eintrag fortan zunehmend in die Party-Schiene abdriften werde. Was ist eigentlich mit dem Titel "Social Butterflies" gemeint? Als Social Butterflies werden Leute bezeichnet, die ihr soziales Netzwerk in Windeseile ausbreiten und entsprechend überall ihre Kontakte haben. In Singapur habe ich zwei solcher Schmetterlinge getroffen: zuerst Kenneth und später Jesse. Und was nicht weiter verwundert, wie ich später herausgefunden habe, kennen sich die beiden ebenfalls. Neben Koon ist es Kenneth und Jesse zu verdanken, dass mein Adressbuch bereits jetzt alle Dimensionen sprengt. Mittlerweile agiere ich bereits selber als Social Butterfly und entsprechend sind wir nie alleine unterwegs (zumeist mindestens 5-6 Leute). Wer mich kennt der weiss, dass ich stets bemüht war Freunden von ausserhalb der Schweiz klarzumachen, dass die Schweizer nicht mehr und nicht weniger offen sind als andere Leute. Für die meisten der Orte welche ich bisher besuchen durfte trifft dies auch zu, von Italien bis New York. Aber es mag Zufall sein, eine andere Lebensweise oder evtl. auch ein Wandel meiner Person, in Singapur ist die Tendenz neue Leute kennen zu lernen um ein Vielfaches stärker. Hier bleibt man nicht alleine.

Die Welle ist also in Bewegung geraten und ich bin mittendrin. Was hat dies zu bedeuten? Türen stehen offen. Man kennt sich, d.h. man kennt Hiko den DJ im Velvet, man kennt den Typen am Hintereingang eines anderen Clubs sowie den Sohn des Besitzers eines anderen Partytempels, den Türsteher, den Stempelvergeber, die Lady an der Bar, usw.. Ich habe noch nicht einen Abend verbracht, wo sich das nicht mindestens einmal bezahlt gemacht hätte. Auch wenn es nur die verdutzten Gesichter einiger westlicher Prollos sind, wenn du mal eben locker lässig in der VIP-Schlange an ihnen vorbei schlenderst, das Leben lässt sich in der Art geniessen. (… ich bin mir bewusst, dass ich mich quasi selber als Proll disqualifiziert habe, aber ich nehme mich dabei wenigstens nicht derart ernst).


Big Pimpin...


Kleiner Sprung in dieseWoche. Am Donnerstag Abend bin ich mit Jesse und Brian ins Paulaner Hofbräuhaus gegangen. Zurzeit tagt in Singapur der World Gourmet Summit, d.h. in Restaurants in der ganzen Stadt verwöhnen internationale Kochs das Publikum mit ihren Leckereien. Dasselbe galt fürs Paulaner, wo wir Deutsche Küche und Deutsches Bier à Discretion geniessen konnten. Wenn man sich Tag ein Tag aus von Curry, Laksa, Pah Thai Gai oder Tom Yam Soup ernährt, ist Deutsches Essen eine willkommene Abwechslung. Handkehrum wurde ich dadurch wohl entgültig als Deutscher abgestempelt. Ein Kamera-Team von ESPN konnte nicht anders als Jesse und mich während 5 Minuten beim Anstossen zu filmen, „deutsch-asiatische“ Bierfreundschaften, ich kann mir die Untertitel bereits vorstellen. Anschliessend sind wir gegen Mitternacht in Richtung Velvet an die Miss Singapore Universe Afterparty aufgebrochen, so hat man mir dies zumindest mitgeteilt. Allzu spektakulär wars jedoch im Endeffekt nicht, so bot eine etwas „tuckige“ Michael Jackson Kopie das fragwürdige Highlight dieser Station. Gekleidet wie Jacko im Clip zu Thriller, hat der Look-A-Like eine unglaubliche Show abgezogen. Dennoch haben wir im Velvet schliesslich ganz gut in meinen Geburtstag reingefeiert und ich bin sodann erst gegen 3 Uhr im Bett gewesen (Arbeitsbeginn am nächsten Tag: 9 Uhr).

Während mein Tag an und für sich gesittet von statten ging, zerrten mich die Jungs am Abend in Richtung St James, wo die Nacht zum Tag und mein Geburtstag so richtig gefeiert wurde. Für diejenigen unter Euch, die sich irgendwann einmal nach Singapur verirren, lasst die Finger vom Waterfall!


Waterfall; nicht meiner zum Glück

Ohne sich hier zu sehr im Detail zu verlieren, kleine Anekdote am Rande: Wer braucht Feinde mit Freunden wie diesen. Dies und ein paar Flüche und Foltermethoden wird sich Manu gestern ausgedacht haben, als wir ihn ein bisschen veräppelt haben. Die scheinbare Kostümparty war am Ende doch nur eine normale Feier, der gute Manu wusste dies jedoch nicht. Als Pimp verkleidet im Anzug, mit Earpiece usw. jagte er uns schliesslich durch die Gegend. Es hätte jedoch schlimmer sein können. Ein Freund von Kenneth kam verkleidet als Ritter bzw. römischer Legionär à la Ben Hur…

Dies wars wieder einmal von Trixx und Gäxx. Vergesst nicht auch in den zweiten Teil hereinzuschauen (siehe unten mit Fotos). Danke an dieser Stelle für all die Glückwünsche, ich freue mich Euch alle im Sommer wieder zu sehen!

Lg

Dani

Comments (1)  Permalink

Social Butterflies Teil2

Kenneth, Manu, Sid, Bernice, Sam, Jeremy (nein nicht Schmöre), Kevin, Arwin, Jesse, Bryan, Singwen, Sara, Phyllis, Melissa... das soziale Netzwerk in Singapur expandiert etwa so schnell wie die Gewinne der Ölsheiks in Qatar. Wie mein gutes Schwesterherz zu Recht moniert hat, fehlten zu den Namen noch grösstenteils die Gesichter. Hier nun ein paar Fotos der Leute, die mich hier in Singapur so herzlich aufgenommen haben und mit denen ich mir die Nächte um die Ohren schlage:



Die Leute hier im Kreis benenn ich jetzt nicht einzeln. Lasst mich einzig darauf hinweisen, dass Shin Koon die Person ist, der ich einen wesentlichen Teil meiner guten Zeit hier in Singapur zu verdanken habe, die Person rechts neben mir auf dem Bild (Chinese). Auch wenn er kein Wort Deutsch versteht, herzlichen Dank bro lah!



Dieser leicht verwirrt aussehende "Psychopate" ist Manuuuu (oder wie ich in auch nenne Big Boy), ein absolut liebenswerter indisch-chinesischer Singapurer mit einem Akzent der im Vergleich sogar das derbste stgallerisch als schönstes Schriftdeutsch durchgehen lassen würde. Kleiner Hinweis: hier spricht man Singlish (eine Mischung aus Englisch und einigen malayischen und chinesischen Ausdrücken) Can can lah, k?



Dieser wundervoll dreinblickende Zeitgenosse ist Sid, oder Sidhart. Bevor hier falsche Schlüsse gezogen werden, sein Blick ist nicht etwa aggressiv gemeint, sondern Schmerz erfüllt (man beachte Manu's breites Grinsen). Die Mädels auf dem Bild sind Bernice (oben) und Christabelle.



Hier zu sehen ist der zuvor erwähnte Shin Koon (links) und der Freund von Christabelle dessen Name mir leider entgangen ist (gerade in der letzten Woche hatte ich ein paar böse Aussetzer bezgl Vergessen. So standen während zwei Möglichkeiten zwei Mädels vor mir die ich zuvor bereits getroffen hatte, aber ich konnte mich einfach nicht mehr an ihr Gesicht erinnern. Die darauffolgenden Gesichtsdrücke ihrerseits werde ich hingegen nicht so schnell vergessen. Eine Entschuldigung meinerseits versteht sich von selbst, aber das Image des "Players" das ich von einigen Leuten angedichtet bekomme konnte ich dadurch nicht unbedingt abstreifen. Die sehen aber auch alle gleich aus die Asiaten ... *räusper*).
Comments (1)  Permalink

Welcome to Cafe del Mar

Salut!

Wie einige Zeitungsleser unter Euch eventuell mitgekriegt haben, ist vor circa 2-3 Wochen ein Jalaal al Islamya Terrorist aus einem Knast in Singapore entflohen. Mal abgesehen davon, dass es nie wirklich gut ist wenn ein potenzieller Attentäter die Fliege macht, sind der Regierung hier auch einige Fehler unterlaufen, die sich in der allgemeinen Stimmung der Bevölkerung erstaunlich stark erkennbar machen. Ohne darauf einzugehen, wie ein führender Terrorist der Region aus einem Hochsicherheitsgefängnis bei einem Gang zur Toilette einfach so türmen konnte, werden die Leute in ihrem täglichen Leben auf sehr subtile Weise beeinträchtigt. Seit der 50-jährige, hinkende Mann flüchtig ist, sind die Grenzen zu Malaysia hermetisch abgeriegelt. Jedes Auto wird kontrolliert und Lastwagen stauen sich Kilometer lang auf Nebenstrassen. Für mich hat sich dies dann bemerkbar gemacht, als ich mit Kevin (einem Singapurischen Kumpel meines Mitbewohners hier) Richtung Johor Bahru fahren wollte für nen nettes Abendessen und ne entspannende Massage nach einem anstrengenden Mittwoch. Ein bisschen Wellness und Abwechslung von der hektik des Singapurischen Alltags kann alleweil nicht schaden. Als wir dann auf der vermeindlichen Autobahn (ne vier spurige Hauptstrasse) Richtung Grenze fuhren, brauchten wir für 500m zwei Stunden!! Entsprechend brachen wir das Unterfangen auch ab und assen so gegen Mitternacht in einem nahegelegenen Suburb zu Abend. Bei den ganzen exotischen Speisen kann ich Euch an dieser Stelle einmal die touristen-tauglichen indischen Speisen nahelegen: Chicken Murtabak (evtl. mit Naan) oder Prata. Beides sieht in etwa so aus wie ne Mischung aus Tortilla und Omelette und schmeckt in Verbindung mit ner anständigen Curry-Sauce ziemlich gut. Andere Dinge wie Lakhsa, Bim Bim Bap oder Phat Pai Tek sind auch nicht zu verachten. Aber wie die Namen bereits andeuten, lässt sich mitunter nicht beurteilen, was sich in den jeweiligen Gerichten befindet. Gerade bei Lakhsa brennt einem da schon einmal der Gaumen weg. Zurück zu den Auswirkungen der Grenzsperrungen: wie erwähnt stauen sich die malayischen Lieferanten/Speditöre über Kilometer hinweg auf den Strassen. Dies hat zur Folge das beispielsweise die Gemüsepreise innert zwei Wochen um rund 30% gestiegen sind (Tendenz anhaltend solange die Grenze dicht ist). Gerade bei diesen Zuständen wird einem die politische Andersartigkeit von Singapur sehr bewusst. Dazu aber ein ander Mal.

Ursprünglich wollte ich mich mit Beschreibungen der Partyszene einmal ein bisschen zurückhalten, was denken die Leute denn alle! ;0p Aber eine kleine Anmerkung über den letzten Samstag muss dennoch sein. Wieder war es die Gruppe der üblichen Verdächtigen, der Zielort für einmal Sentosa. Sentosa ist eine vorgelagerte Insel vor Singapore, welche man bequem mit dem Taxi oder der Monorail erreichen kann. Die Strände sind schon fast wie auf einer gediegenen Urlaubsinsel (das Wasser allerdings nicht) und gerade für einen relaxten Tag mit Beach Volleyball und Freunden am Strand perfekt geeignet. So oder so, als wir da ankamen, war es bereits etwa halb elf Uhr Abends. Wir machten uns da eher einen gemütlichen Abend um über allerlei zu quatschen, jedoch stellte ich mit grosser Freude fest, dass Sentosa noch mehr Attraktionen bietet als bloss einen Sessellift auf einen 30 Meter hohen Erdhaufen. Café del Mar, die Kult-Chillout Location mit Ursprung auf Ibiza, hat seit circa zwei Jahren einen Ableger auf Sentosa. Bevor ich mich hier im Detail verliere, lasse ich Euch lieber selber entscheiden. Hier geht es zur offiziellen Website (Cafe del Mar) - geht zur Sektion Gallery links, und danach auf The Venue. Ich denke die Bilder sprechen für sich selbst. Auch wenn ich bisher noch nicht dort war, ich kann Euch bereits jetzt sagen, wo ich meinen Geburtstag ausklingen lasse.

Letzten Endes eine kleine Bemerkung am Rande mit Potenzial für weitere Kommentare und Blog-Einträge. Gestern war ich einmal mehr mit den Jungs in der St. James Powerstation, einem umgebauten Partykomplex dessen Eigentümer's Sohn ein Freund der Clique ist. Ohne auf Details einzugehen, ich wurde auf sehr direkte Art von einer kleinen Asiatin angesprochen und diese hat wie es scheint grosses Interesse daran, mich wiederzusehen. Morgen geht es in die zweite Runde.

Soweit so gut, machts gut!
Cheers
Dani
Comments (7)  Permalink

Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit...

Wie gross ist wohl die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen? Richtig, seeehr klein. Ähnlich hält es sich mit der Wahrscheinlichkeit in Singapore einen Kaugummi auf der Strasse zu finden. In Singapore werden Kaugummis nur gegen Rezept verkauft (Apotheke) und deswegen sind die Dinger hier gefragter als Gold. Nun denn ich habs trotzdem geschafft, ich hab einen Kaugummi auf der Strasse gefunden! Nicht nur das, ich hab es sogar geschafft im Lotto zu gewinnen ohne mich darauf zu achten (nun bildlich gesprochen). Ich bin volle Kanne in diesen beschiss.. Kaugummi getreten. Macht mich das nun zu nem stinkreichen Millionär? Kann ich von nun an mit nem Ferrari protzen? Leider nein, aber wer mir das nachmacht, dem zahl ich nen Bier!

Nachdem der Frust nun von der Leber ist noch ein paar weitere News. Danke für die zahlreichen Kommentare, aber wenigstens den Namen könntet Ihr jeweils vermerken. Ich kann doch nicht sämtliche Super Mario's und Homer's die mir ans Bein pinkeln auseinander halten (obwohl ich so meinen Verdacht habe!). Nun denn, mit der Party-Laune hat sichs momentan ein bisschen relativiert. Nachdem ich letzte Woche bereits "Mission Model" umsetzen wollte, machte mir meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung und ich sass erstmal fuer zwei Tage zu Hause.

Rückblick. Einen Abend nachdem wir die Models wieder gesehen haben im Attika, ging ich mit den Singis in die Butter Factory. Während ich an dem Abend noch den Models nachsinnte, erlebte ein Singi seine eigene Model-Apocalypse. Sie hiess Sherry, war ca. 170cm, braun gebrannt und braunhaarig, ziemlich gute Figur in entsprechender Verpackung und dazu ein Gesicht welches in Verbindung mit ihrem Tanzstil nach Porno geschriehen hat. Nach gut 1.5 Stunden wurde aus dem potenziellen Porno dann zumindest ein Erotikfilm für Arme. Sherry nötigte ihre Kollegin dazu, meinen Kumpel anzuquatschen um ihm danach Sherry vorzustellen. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir bloss, du Sau! Doch dieser Gedanke war ein bisschen voreilig. Nach einer kleinen Unterhaltung zwischen ihm und Sherry über dies und das stellte sich heraus, sie ist verheiratet! Noch einmal zum notieren: verheiiiiratet. Wenn mir jemand die Motivation dieser Frau mitteilen kann, so soll er dies bitte tun...

Und nun zu meinem (Luxus-)Problem: 1 Woche später als geplant, Models Night at Fashion Bar. Der Abend war vom Anfang an zum Scheitern verurteilt. Die Grundstimmung im Arsch wegen Müdigkeit und Lustlosigkeit, und als wir schliesslich ankamen war nicht ein einziges Model da (das sollte sich zwar noch ändern). Das grösste Problem war jedoch: die Schweizer "grüäzi icccch bin aus der Schweiz und arbeite beim Federal Department of Foreign Affairs (klingt cooler auf English)"-Masche konnte an dem Abend nicht funktionieren. Nebst uns war noch eine Gruppe prolliger Private Banker aus Deutschland vorort, die natürlich eine Flasche Champagner nach der anderen knallen liessen, und zudem gab es da noch die beiden anderen Schweizer welche ebenfalls verdächtig nach Private Banking aussahen. Eines vorweg, ich scheue nicht die Konkurrenz. Aber mit lauter solchen Trantüten rundherum ist Misserfolg einfach vorprogrammiert... so dachte ich. Gegen 12 kam dann die übliche Gruppe Models, Einmarsch der Gladiatoren. Allerdings gab es eine weitere Schwierigkeit: das nette entzückende Lächeln von vor zwei Wochen war nicht mehr auszumachen, jedenfalls konnte ich sie nicht finden. Nicht zwingend weil sie nicht da war, sondern weil etwa 4 (!!!) Mädels da waren, die allesamt etwa gleich aussahen. Fazit: abgehakt. Bevor ihr mir bereits jetzt meine Cojones streitig macht... stattdessen war zeitweise eine wunderschöne Latina präsent, welche meinen Blick mehr als nur einmal in Bann nahm. Hier kann man mit Fug und Recht behaupten, ich war zu feige, um irgendeinen Schritt vorwärts zu machen. Meine Ausrede ist die bereits zuvor erwähnte miese Grundstimmung. To make things worse: als wir schliesslich gegangen waren, meinte jemand, die gute Dame hätte mir die ganze Zeit nachgeschaut. Gewisse Leute werden sich an folgende Äusserung erinnern: "einen Knecht bauen"...AAARRGH.

Wieder einmal habe ich es geschafft nur über irgendwelche Mädels zu schreiben mit denen ich im Grunde (noch!!! noch!!!) nichts zu tun habe. Ich verspreche Euch, das nächste Mal werde ich Euch im Detail erzählen wie es ist in Singapore Wäsche zu waschen, zu bügeln, in den McDonalds zu gehen usw. Obwohl gewisse alltägliche Dinge hier trotzdem nicht einer gewissen Komik entbehren.

Soweit so gut, wenn ihr mir ne Freude machen wollt, dann meldet euch einmal entweder per Skype, MSN, Mail, Telefon oder Buschtrommel. Nichts gegen die Einzeiler, aber ich wüsste auch gerne was sich bei euch tut!

Cheers
dr Chnääächt
Comments (3)  Permalink

SPG's and Models

Chello chelloo!

Danke erst einmal für die vielen Rückmeldungen. Ich hätte nicht gedacht, dass soviele das hier lesen. Meine Absicht mich noch tiefer ins Partyleben zu stürzen und den Blog fallen zu lassen muss ich dann wohl begraben.
Mittlerweile bin ich bereits seit gut 4 Wochen hier in Singapore und da hat sich allmählich eine gewisse Routine entwickelt.

7.30 Verschwitzt aufstehen, Duschen, anziehen, wieder verschwitzt nach einer Stunde arbeitsweg (ich wohne circa 20+km von meinem Arbeitsort entfernt)
8.30 Arbeitsbeginn
18.00 Verschnupft wegen Kombination aus Schweiss und Aircondition nach Hause gehen und wieder schwitzen, bzw. noch ins Fitness für ne Weile
20.45-21.00 Komme zu Hause an und ess erst einmal nen Happen.

Ab diesem Zeitpunkt bricht sich die Routine langsam. So bleibt mir meist zu wenig Zeit einmal kurz hinzusitzen, wenn ich ne Stunde später wieder in der Stadt sein muss. Mit der Metro bzw. MRT dauert der Transfer von Choa Chu Kang, meinem Wohnort, bis nach Raffles oder Clarke Quay rund 1 Stunde. Man überlegt es sich also zweimal. Vergangenen Mittwoch war diese Entscheidung allerdings bereits gefallen als ich um 8.00 auf dem Weg zur Arbeit war. *Trommelwirbel* Mittwochabend meine Damen und Herren ist Models' Night at Fashion Bar. "Gut" dachte ich mir, "das ist einer von den Events, wo versucht wird mit einem billigen Slogan und einem scheinheiligen Konzept die männlichen Leidensgenossen zum Geldausgeben zu bewegen. Models wird man da ja eh nicht finden". Spätestens als wir beim Clarke Quay (Touristen- und Ausgehviertel) unser erstes Bierchen genossen, wurde ich jedoch eines Besseren belehrt. Plötzlich war die Durchschnittsgrösse nicht mehr bei 1.50m, waren nicht 90% Chinesen um mich rum sondern 90% Westlerinnen, waren die kurzen Röcke nicht mit kurzen Beinen versehen. Da waren sie also: Models. Blond, braun, uuuh da seh ich ne Brasilianerin, und Moment war das Kate Beckinsale?
Um Euch das Ausmass dieser paradiesischen Situation vor Augen zu führen: Models konnten mit ihrer Agenturkarte (sowas wie ein Presseausweis) gratis Drinks beziehen. Meine zwei Freunde und ich waren die einzigen zahlenden Gäste an diesem Abend. Do the math! Nun gut da waren wir also. Nachdem ich die Brasilianerinnen abgehakt habe (nicht nochmal!! *seitenhieb*) machte mich mein Kumpel auf ein blondes Mädel aufmerksam, das aussah wie eine Deutsche und seines Erachtens auch so klang. Was danach folgte war einfach köstlich. Wir haben Sie angequatscht (Natalia *rrrr*) um herauszufinden, dass sie nicht aus Deutschland sondern aus Tschechien kommt. Damit war unsere Masche schon einmal im Arsch, denn der Schweizerbonus zieht bei deutschen Mädels besser. Nichtsdestotrotz haben wir ein paar Worte mit ihr gewechselt bis ich mich irgendwann abgeseilt habe, um meinem Kumpel das Feld zu überlassen (leider ohne den erhofften Erfolg). Sodann griff ich die Pseudo-Konversation mit einer leicht beschwipsten Kanadierin wieder auf, die ich zuvor kurz angesprochen habe mit mässigem Erfolg. Fashion Fotografin, mhm super, eigentlich doch aus Singapore, jaja doch kewl... Doch dann *bang* da war sie, die Frau meiner (feuchten) Träume. Eine 1.75m grosse Kollegin der Kanadierin deren Augen mich schon zuvor einige Male angefunkelt haben, liessen meine Glücksgefühle noch ein bisscher intensiver werden. Leider musste ich feststellen, dass die Dame eigentlich nur der Kanadierin sagen wollte, dass sie jetzt weiterziehen (NEEEEEEIIIN tus nicht!), aber das hat sie so charmant gesagt und mit einem bezaubernden Lächeln (das entweder sagte "du dummer kleiner Junge hast keine Chance" oder "hmm eigentlich ganz passabel"), dass ich ihr das nicht Übel nehmen konnte. Der Rest des Abends war auch weiterhin ganz ok, aber ich schwelgte eigentlich noch immer in Vergangenen Momenten.

Weiter gehts: Sprung zu gestern Abend, Freitag. Nachdem wir uns noch einmal kurz in die Fashion Bar verirrt hatten um festzustellen dass am Wochenende nur die 0815 Touristen da sind, ging es um 0.30 weiter ins Attika. Einheimische werden schreien, Ausländer strahlen. Attika ist dafür bekannt für seine Sarong Party Girls oder auch SPGs (nein Nolfi, keine Ladyboys!). Das sind Singapurerinnen die sich an Westler ranschmeissen. Bei den Locals verpöhnt, bei Westlern eher weniger. Der Club wurde seinem Ruf sogleich gerecht und es wäre ein einfaches gewesen, an diesem Abend mit Begleitung nach Hause zu gehen. Nein soweit ging ich nicht. Wir wurden zwar mehrmals angelächelt und angestrahlt, mein Kumpel musste auch einmal die "Hab ne Freundin"-Karte spielen, aber dabei blieb es auch. Was jedoch viel interessanter war aus unserer Sicht, Natalia und ihre Gang waren auch vor Ort. *bang* da war sie wieder, uuuuh und wieder dieses Lächerln in Kombination mit einem Blick der sagt "Dich hab ich schon einmal gesehen". So schön dieses Rencontre auch war, so schnell war es denn auch wieder vorbei. Natalia und Co. flüchteten sich in den VIP-Bereich und wurden nimmer gesehen. Die Tatsache, dass sie noch in der Stadt waren reicht meinem Kumpel und mir jedoch, um nächsten Mittwoch wieder in die Fashion Bar zu gehen und Nägel mit Köpfen zu machen. GOGOGO!

Klar sind es Barbiepuppen, natürlich sind sie grossteils strohdumm, billig? mag sein, aber es sind nun einmal Models. Jeder Mann stellt sich zu diesem Zeitpunkt seine imaginäre Liste mit Dingen, die noch zu tun sind bevor ich abtrete, vor. Ich wusste ihr versteht mich. Es kommen jetzt vermutlich einige Unkenrufe bzgl. mein Ego sei auch wieder einmal fernab von Gut und Böse. Richtig, ich fühl mich super. Man fällt hier einfach auf und zumeist positiv. Da interessiert es mich nicht ob ich gerade versuche irgendwelche Models anzugraben, mein Selbstvertrauen funktioniert im Moment und ich wittere Erfolg =)))) Wie dem auch sei, ich halte Euch auf dem Laufenden.

Die ernste Seite des Lebens - um Euch klarzumachen, dass ich hier durchaus auch arbeite und nicht nur feiere! Dinge die noch zu erledigen sind:
1. Bachelorarbeit bis ca. Mai
2. Report für Praxiscredit
3. TOEFL und GMAT
4. evtl. Vorbereitungen für Unibewerbungen treffen.

Mit Fotos muss ich Euch leider noch vertrösten, da klappt es noch nicht so ganz mit der Datenübertragung. Ich freue mich auf ein paar Rückmeldungen wie es bei Euch so läuft. In der Zwischenzeit geniesst das kalte Wetter, ich vermisse es bereits jetzt!

Cheers
Dani
Comments (7)  Permalink

Alkohol, das böse Wort

Nihau everybody!

Chinese New Year liegt nun zur Hälfte hinter mir, zumindest die offiziellen Feiertage. Eins vorweg, gefeiert wurde definitiv. Angefangen am letzten Mittwoch als Kenneth seinen Geburtstag feierte im Morvida (St. James Powerstation) und im Vollrausch mit den Latino Salsa-Tänzerinnen auf der Bühne die Hüften geschwungen hat. Der Abend war schlicht brutal. Unsere Gruppe aus circa 20-30 Leuten hat innert weniger Stunden 10 Flaschen Vodka und Chevas, Champagner en masse und irgendwelche Shots konsumiert. Kleine Bemerkung am Rande: 1h vorher hatte ich meinen Vater am Telefon Zitat "Bliibsch seriös gäll!"... Nun gut das Problem ist im hiesigen Falle, dass man als einziger Ausländer in einer Gruppe von Locals sehr schnell ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerät. Wollten Euch schon einmal 30 Asiaten gleichzeitig abfüllen? Zum Glück fehlt ihnen das entscheidende Enzym, um selber mitzuziehen. Während ich den Abend noch sehr lebhaft in Erinnerung habe, ist Kenneth's Erinnerungsvermögen ab einem gewissen Punkt nicht mehr existent.

Während ich Tags darauf effektiv und ohne Scheiss an meiner Bachelor Arbeit geschrieben habe, gings am Freitag erst ins Kino und danach wieder auf ne Party. Dieses Mal auf der Liste: Zouk. Zuerst sei gesagt, dass Kenneth eigentlich nicht kommen wollte, da er am Samstag arbeiten musste. Aber hey, was will man machen wenn 20 Leute einem die Bude stürmen! Das Zouk wird einem generell von jedem Partygänger in Singapore empfohlen. Diese Empfehlung kann ich zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht gänzlich nachvollziehen. Der Club ist etwa so klein wie ein Standard Club in der Schweiz und die "Wiener"-Quote entspricht der eines HipHop-Clubs in Zürich. Nichtsdestotrotz hatten wir natürlich wieder unseren Spass und da man auch hier mit dem DJ per Du ist floss der Alkohol wieder ziemlich fix.

Um die Einseitigkeit dieses Eintrags aufrechtzuhalten fahre ich sogleich mit der Party vom Samstag fort. Ich darf ohne Vorbehalt sagen, das war die beste Party seit vielen Jahren. Nicht in einem Club sondern in der sehr luxuriösen Hütte irgendeines Typen begann das Saufgelage circa um halb neun (oder doch früher, hmm...). Das Haus mit eigenem Patio ist so mitunter das schönste was ich hier in Singapore gesehen habe (abgesehen vom Swiss Club Link) und die Party wurde vom eigens engagierten Personal mitsamt Catering Service köstlich versorgt. Nach einem kurzen Happen hat mich der Fluch des King's Cup heimgesucht (jajaja lach du nur Jerry!!!!!) bis dann schliesslich das grosse Namenraten meinerseits begann. Asiaten sehen zwar keineswegs alle gleich aus, aber wenn man im fast nüchternen Zustand jede Sekunde einen/eine neuen/neue kennenlernt wirds sportlich. Das Dumme war nur, die kannten mich schon alle bevor sie mich gesehen hatten. Muss mir dies Angst machen? Kann ich mich wirklich an jedes Detail vom Mittwoch erinnern? *squeek* Naja.. Mit der Wiener-Party vom Vortag wars nun definitiv auch vorbei und ich darf das erste Mal in zwei Wochen behaupten, dass es Asiatinnen gibt die ohne wenn und aber schön/heiss sind. Nein keine Fotos!
Comments (5)  Permalink

Fotos 1

Hier einmal die ersten Bilder aus Singapore. Noch nichts grossartiges, zwei Eindrücke aus China Town, die düstere Sicht aus meinem Zimmer im 12. Stock eines Plattenbaus (hier sehr beliebt...) und nicht zuletzt die beiden charmanten Damen Ling und Xiaoju welche mich in der ersten Woche sehr freundlich herumgeführt haben.











 Permalink

Rules of thumb for Singapore

Mittlerweile bin ich nun schon fast eine Woche hier in S'pore und da ist es Zeit die ersten Vorurteile und Klischées zu bestätigen oder zu verwerfen ;)

1. S'pore ist eine der saubersten Städte:
Stimmt wohl, die Strassen sind blitzblank und wenn du deinen Müll auf der Strasse platzierst darfst du dem Staat gerne 500 S$ (ca. 400 CHF) überweisen. ABER, was die Singis draussen nicht dürfen, das lassen sie andernorts raus. Selten hab ich einen so dreckigen McDonalds gesehen. Die Leute "fressen" sich durch ihre Menüs, dass die Hälfte der Fritten auf den Stühlen am Nebentisch liegen bleibt. Im Unterschied bspw. zur Schweiz würde auch niemand auf die Idee kommen seinen Dreck wegzuräumen, entsprechend stapeln sich die Überreste auf den Tischen. Ich muss hier vielleicht anmerken, dass ich ein wenig ausserhalb wohne, wo sich eigentlich nur Einheimische aufhalten. Ich kann also nur vermuten, dass Westler genau gleich sind im Stadtcenter.

2. Singis haben zwei Passionen: Essen & Shoppen:
Weder Gerücht noch Vorurteil, sondern blosse Tatsache. Allerdings widerspricht dies gänzlich dem Alltagsbild hier. Zum einen sind 90% der Leute hier schlank und entsprechen nicht dem verfressenen Stereotypen eines Bierbauch-Westlers. Zum anderen ist das Shoppen hier nicht gerade billiger im Vergleich zu andernorts, be aware ich sage dies als Schweizer... Es gibt zwar tausende Shopping Centers (jede Metro-Station hat quasi eine eigene Mall) und ich kann verstehen, dass man sich hier im Kaufrausch verlieren könnte. Aber nachdem ich für die Arbeit ein paar Sachen kaufen musste, staunte ich nicht schlecht über die Preise (liiiiieber Bapi, nicht erschrecken ob der Kreditkartenrechnung!) Allerdings muss ich auch sagen, dass gerade das Essen im Normalfall stinkbillig ist. Die bekannten Fastfood-Menus kosten gerade mal 2.50 CHF, Food Courts bieten eine breite Palette asiatischer Spezialitäten an welche ebenfalls tschechischen Preisstandards nahekommen (gäll Aepli!)

3. Alkohol ist sauteuer:
Ja und nein. Ein Deutscher wäre vermutlich schockiert über die Bierpreise auf der zentralen Ausgangsmeile. Die Leute zahlen hier entsprechend auch mit Kreditkarte in den Clubs (liiiieber Bapi, nein in diesem Punkt war ich schlauer, Kosten wurden "outgesourced"). Trotzdem geben sich die Kids auch in S'pore massiv die Kante. Ich kann allerdings nur schlecht sagen, ob das asiatische Gen der Wahrheit entspricht. Zumindest bei Ling (Fotos folgen), einer Freundin eines Freundes die mich in das hiesige Nachtleben eingeweiht hat, trifft dies nicht so krass zu. Die gute Dame vermag etwa genauso viel Alkohol zu trinken wie die Westlerinnen.
In den Supermarkets hingegen ist der Alkohol auch trotz Steuern erschwinglich. Zwar im Schnitt 1000% teurer als Softdrinks, aber das liegt wohl eher an den Softdrinks.

Abgesehen von alledem war ich gestern mit Ling und Xiaoju sowie zwei ihrer Freundinnen im Ministry of Sound. Ich muss zugeben, der Club hat schon was. Ziemlich gross, ziemlich laut (Nolfi: Zypern lässt grüssen, inkl. Halls-Hals und Aircondition Feeling!) und eine angenehm ausgelassene Stimmung. Asiaten sind irgendwie auch besoffen putzig. Irgendwie habe ich meine liebe Mühe, mich vor singapurischen Gangstas zu fürchten. Die Exemplare die ich bisher gesehen habe, ähneln mehr 16 jährigen Siff-Schweizern. Andererseits waren im MoS einige der vielseits bekannten Ladyboys anzutreffen. Hierzu muss ich anmerken, dass ich bei den meisten eigentlich keine Zweifel über ihre wahres Geschlecht hatte. So fällt es mir auch schwer zu verstehen, wie es jemanden anders ergehen kann (wartet nicht darauf dass ich hier jemals eine Story erzähle die das Gegenteil beweist, dies wird nicht geschehen!). Dem sturzbetrunkenen amerikanischen G.I. Joe erging es da ein wenig anders...

So genug geschrieben für den Moment. Wer die anrüchigen Details erfahren will soll sich bei mir besser via Skype (DaniKnecht) oder MSN (dknecht@gmx.ch) melden.

Lg
Dani
Comments (3)  Permalink

Finally there...

Ciao Giele u Mädis,

Nach einer etwas mühsamen Reise mit drei Stunden Verspätung in Paris hab ichs nun endlich nach Singapore geschafft. Das war letzten Sonntag. Nun ist Mittwoch Abend wie einige vielleicht richtig festgestellt haben. Gerade eben bin ich von einem weiteren Networking Event nach Hause gekommen und versuche mich endlich mal bei den Daheimgebliebenen zu melden. Dank Shin Koon, einem Singapurer den ich über diverse Ecken kenne, bin ich inklusive Sonntag jeden Abend auf den Beinen gewesen, während ich tagsüber arbeiten musste.

Kurz gefasst, die Arbeit ist noch ein bisschen langweilig, da die Aufgaben noch nicht so wirklich vorhanden sind. Nichtsdestotrotz haben wir jede Woche ein Meeting mit dem hiesigen Botschafter um irgendwelchen sinnlosen Details zu besprechen. Im Moment will ich mich nicht lang über die Arbeit äussern. Wie gehabt komme ich soeben von einem kleinen Business-Apéro zurück, wo 40-50 jährige Leute sich gegenseitig Business-Cards zu schieben, in der Hoffnung den grossen Durchbruch doch noch zu schaffen (irgendwie habe ich da so meine Zweifel...). Kleine Anmerkung am Rande: versucht niemals am Central Park Centre ein Taxi zu stoppen, es kann im Extremfall bis zu einer Stunde lang dauern (!!).

Gestern war ich mit Linn und einer ihrer Kollegin (Shweeney oder ähnlich) in China Town chinesisch essen. Irgendwie hätte es aber auch irgendein Essen sein können. Bestellt wurde auf chinesisch und gekommen sind Dinge die etwa so aussahen wie das was bestellt wurde geklungen hat: undefinierbar. Insgesamt war es aber ziemlich lecker (auch Hund und Meerschwein kann man mögen).

Für heute muss das erst einmal reichen. Morgen sollte ich hoffentlich endlich mal einen Abend nichts zu tun haben, mal schauen.

In diesem Sinne,

Häbets guet!

Ps. Danke für die kleine Überraschung am letzten Freitag, hat mich sehr gefreut dass ihr gekommen seid!
Comments (3)  Permalink
1-9/9