BlogGalleryAbout meContact

Welcome to Cafe del Mar

Salut!

Wie einige Zeitungsleser unter Euch eventuell mitgekriegt haben, ist vor circa 2-3 Wochen ein Jalaal al Islamya Terrorist aus einem Knast in Singapore entflohen. Mal abgesehen davon, dass es nie wirklich gut ist wenn ein potenzieller Attentäter die Fliege macht, sind der Regierung hier auch einige Fehler unterlaufen, die sich in der allgemeinen Stimmung der Bevölkerung erstaunlich stark erkennbar machen. Ohne darauf einzugehen, wie ein führender Terrorist der Region aus einem Hochsicherheitsgefängnis bei einem Gang zur Toilette einfach so türmen konnte, werden die Leute in ihrem täglichen Leben auf sehr subtile Weise beeinträchtigt. Seit der 50-jährige, hinkende Mann flüchtig ist, sind die Grenzen zu Malaysia hermetisch abgeriegelt. Jedes Auto wird kontrolliert und Lastwagen stauen sich Kilometer lang auf Nebenstrassen. Für mich hat sich dies dann bemerkbar gemacht, als ich mit Kevin (einem Singapurischen Kumpel meines Mitbewohners hier) Richtung Johor Bahru fahren wollte für nen nettes Abendessen und ne entspannende Massage nach einem anstrengenden Mittwoch. Ein bisschen Wellness und Abwechslung von der hektik des Singapurischen Alltags kann alleweil nicht schaden. Als wir dann auf der vermeindlichen Autobahn (ne vier spurige Hauptstrasse) Richtung Grenze fuhren, brauchten wir für 500m zwei Stunden!! Entsprechend brachen wir das Unterfangen auch ab und assen so gegen Mitternacht in einem nahegelegenen Suburb zu Abend. Bei den ganzen exotischen Speisen kann ich Euch an dieser Stelle einmal die touristen-tauglichen indischen Speisen nahelegen: Chicken Murtabak (evtl. mit Naan) oder Prata. Beides sieht in etwa so aus wie ne Mischung aus Tortilla und Omelette und schmeckt in Verbindung mit ner anständigen Curry-Sauce ziemlich gut. Andere Dinge wie Lakhsa, Bim Bim Bap oder Phat Pai Tek sind auch nicht zu verachten. Aber wie die Namen bereits andeuten, lässt sich mitunter nicht beurteilen, was sich in den jeweiligen Gerichten befindet. Gerade bei Lakhsa brennt einem da schon einmal der Gaumen weg. Zurück zu den Auswirkungen der Grenzsperrungen: wie erwähnt stauen sich die malayischen Lieferanten/Speditöre über Kilometer hinweg auf den Strassen. Dies hat zur Folge das beispielsweise die Gemüsepreise innert zwei Wochen um rund 30% gestiegen sind (Tendenz anhaltend solange die Grenze dicht ist). Gerade bei diesen Zuständen wird einem die politische Andersartigkeit von Singapur sehr bewusst. Dazu aber ein ander Mal.

Ursprünglich wollte ich mich mit Beschreibungen der Partyszene einmal ein bisschen zurückhalten, was denken die Leute denn alle! ;0p Aber eine kleine Anmerkung über den letzten Samstag muss dennoch sein. Wieder war es die Gruppe der üblichen Verdächtigen, der Zielort für einmal Sentosa. Sentosa ist eine vorgelagerte Insel vor Singapore, welche man bequem mit dem Taxi oder der Monorail erreichen kann. Die Strände sind schon fast wie auf einer gediegenen Urlaubsinsel (das Wasser allerdings nicht) und gerade für einen relaxten Tag mit Beach Volleyball und Freunden am Strand perfekt geeignet. So oder so, als wir da ankamen, war es bereits etwa halb elf Uhr Abends. Wir machten uns da eher einen gemütlichen Abend um über allerlei zu quatschen, jedoch stellte ich mit grosser Freude fest, dass Sentosa noch mehr Attraktionen bietet als bloss einen Sessellift auf einen 30 Meter hohen Erdhaufen. Café del Mar, die Kult-Chillout Location mit Ursprung auf Ibiza, hat seit circa zwei Jahren einen Ableger auf Sentosa. Bevor ich mich hier im Detail verliere, lasse ich Euch lieber selber entscheiden. Hier geht es zur offiziellen Website (Cafe del Mar) - geht zur Sektion Gallery links, und danach auf The Venue. Ich denke die Bilder sprechen für sich selbst. Auch wenn ich bisher noch nicht dort war, ich kann Euch bereits jetzt sagen, wo ich meinen Geburtstag ausklingen lasse.

Letzten Endes eine kleine Bemerkung am Rande mit Potenzial für weitere Kommentare und Blog-Einträge. Gestern war ich einmal mehr mit den Jungs in der St. James Powerstation, einem umgebauten Partykomplex dessen Eigentümer's Sohn ein Freund der Clique ist. Ohne auf Details einzugehen, ich wurde auf sehr direkte Art von einer kleinen Asiatin angesprochen und diese hat wie es scheint grosses Interesse daran, mich wiederzusehen. Morgen geht es in die zweite Runde.

Soweit so gut, machts gut!
Cheers
Dani
Comments (7)  Permalink

Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit...

Wie gross ist wohl die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen? Richtig, seeehr klein. Ähnlich hält es sich mit der Wahrscheinlichkeit in Singapore einen Kaugummi auf der Strasse zu finden. In Singapore werden Kaugummis nur gegen Rezept verkauft (Apotheke) und deswegen sind die Dinger hier gefragter als Gold. Nun denn ich habs trotzdem geschafft, ich hab einen Kaugummi auf der Strasse gefunden! Nicht nur das, ich hab es sogar geschafft im Lotto zu gewinnen ohne mich darauf zu achten (nun bildlich gesprochen). Ich bin volle Kanne in diesen beschiss.. Kaugummi getreten. Macht mich das nun zu nem stinkreichen Millionär? Kann ich von nun an mit nem Ferrari protzen? Leider nein, aber wer mir das nachmacht, dem zahl ich nen Bier!

Nachdem der Frust nun von der Leber ist noch ein paar weitere News. Danke für die zahlreichen Kommentare, aber wenigstens den Namen könntet Ihr jeweils vermerken. Ich kann doch nicht sämtliche Super Mario's und Homer's die mir ans Bein pinkeln auseinander halten (obwohl ich so meinen Verdacht habe!). Nun denn, mit der Party-Laune hat sichs momentan ein bisschen relativiert. Nachdem ich letzte Woche bereits "Mission Model" umsetzen wollte, machte mir meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung und ich sass erstmal fuer zwei Tage zu Hause.

Rückblick. Einen Abend nachdem wir die Models wieder gesehen haben im Attika, ging ich mit den Singis in die Butter Factory. Während ich an dem Abend noch den Models nachsinnte, erlebte ein Singi seine eigene Model-Apocalypse. Sie hiess Sherry, war ca. 170cm, braun gebrannt und braunhaarig, ziemlich gute Figur in entsprechender Verpackung und dazu ein Gesicht welches in Verbindung mit ihrem Tanzstil nach Porno geschriehen hat. Nach gut 1.5 Stunden wurde aus dem potenziellen Porno dann zumindest ein Erotikfilm für Arme. Sherry nötigte ihre Kollegin dazu, meinen Kumpel anzuquatschen um ihm danach Sherry vorzustellen. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir bloss, du Sau! Doch dieser Gedanke war ein bisschen voreilig. Nach einer kleinen Unterhaltung zwischen ihm und Sherry über dies und das stellte sich heraus, sie ist verheiratet! Noch einmal zum notieren: verheiiiiratet. Wenn mir jemand die Motivation dieser Frau mitteilen kann, so soll er dies bitte tun...

Und nun zu meinem (Luxus-)Problem: 1 Woche später als geplant, Models Night at Fashion Bar. Der Abend war vom Anfang an zum Scheitern verurteilt. Die Grundstimmung im Arsch wegen Müdigkeit und Lustlosigkeit, und als wir schliesslich ankamen war nicht ein einziges Model da (das sollte sich zwar noch ändern). Das grösste Problem war jedoch: die Schweizer "grüäzi icccch bin aus der Schweiz und arbeite beim Federal Department of Foreign Affairs (klingt cooler auf English)"-Masche konnte an dem Abend nicht funktionieren. Nebst uns war noch eine Gruppe prolliger Private Banker aus Deutschland vorort, die natürlich eine Flasche Champagner nach der anderen knallen liessen, und zudem gab es da noch die beiden anderen Schweizer welche ebenfalls verdächtig nach Private Banking aussahen. Eines vorweg, ich scheue nicht die Konkurrenz. Aber mit lauter solchen Trantüten rundherum ist Misserfolg einfach vorprogrammiert... so dachte ich. Gegen 12 kam dann die übliche Gruppe Models, Einmarsch der Gladiatoren. Allerdings gab es eine weitere Schwierigkeit: das nette entzückende Lächeln von vor zwei Wochen war nicht mehr auszumachen, jedenfalls konnte ich sie nicht finden. Nicht zwingend weil sie nicht da war, sondern weil etwa 4 (!!!) Mädels da waren, die allesamt etwa gleich aussahen. Fazit: abgehakt. Bevor ihr mir bereits jetzt meine Cojones streitig macht... stattdessen war zeitweise eine wunderschöne Latina präsent, welche meinen Blick mehr als nur einmal in Bann nahm. Hier kann man mit Fug und Recht behaupten, ich war zu feige, um irgendeinen Schritt vorwärts zu machen. Meine Ausrede ist die bereits zuvor erwähnte miese Grundstimmung. To make things worse: als wir schliesslich gegangen waren, meinte jemand, die gute Dame hätte mir die ganze Zeit nachgeschaut. Gewisse Leute werden sich an folgende Äusserung erinnern: "einen Knecht bauen"...AAARRGH.

Wieder einmal habe ich es geschafft nur über irgendwelche Mädels zu schreiben mit denen ich im Grunde (noch!!! noch!!!) nichts zu tun habe. Ich verspreche Euch, das nächste Mal werde ich Euch im Detail erzählen wie es ist in Singapore Wäsche zu waschen, zu bügeln, in den McDonalds zu gehen usw. Obwohl gewisse alltägliche Dinge hier trotzdem nicht einer gewissen Komik entbehren.

Soweit so gut, wenn ihr mir ne Freude machen wollt, dann meldet euch einmal entweder per Skype, MSN, Mail, Telefon oder Buschtrommel. Nichts gegen die Einzeiler, aber ich wüsste auch gerne was sich bei euch tut!

Cheers
dr Chnääächt
Comments (3)  Permalink
1-2/2